«Nicht die Funktion ist entscheidend, sondern der Mensch»
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Seit dem 1. März ist Patricia Koller die neue Leiterin Pflege und Mitglied der Geschäftsleitung. Ihre offene Haltung hat sie ins Kirchfeld geführt – in eine Phase, die vom Neubau und von zukunftsweisenden Entwicklungen geprägt ist.

Patricia Koller ist eine erfahrene Pflegefachfrau. Sie bringt nicht nur fundierte Führungs-erfahrung und ein Nachdiplom im Management mit, sondern auch eine grosse Offenheit für Veränderung: «Ich verlasse gerne meine Führungskomfortzone und finde Herausforderungen spannend», sagt die 42‑Jährige. Veränderungen und das Entwickeln neuer Lösungen reizen sie. Als eher ruhige Person kann sie Mitarbeitende gut begleiten und diese auf ihrem Weg unterstützen. Sie schätzt es, dass das Kirchfeld ein innovativer Betrieb ist, der sich mit dem Neubau für die Zukunft rüstet.
Aktuell sieht Patricia Koller ihre wichtigste Aufgabe darin, Stabilität zu schaffen und Orientierung zu geben. Denn Veränderungen lösen nicht nur Vorfreude, sondern auch Unsicherheiten aus. Umso wichtiger ist es aus Sicht der Leiterin Pflege, sich Zeit für Beratung und Begleitung zu nehmen. In ihrer Führungsrolle stellt sie zudem den Menschen ins Zentrum. «Nicht die Funktion ist entscheidend, sondern der Mensch», betont sie. Diese Haltung gilt für Mitarbeitende ebenso wie für Bewohnende und Angehörige.
In den letzten 3 Monaten im Kirchfeld hat Patricia Koller erste Eindrücke gewonnen: «Die Mitarbeitenden sind sehr freundlich und aufmerksam. Alle grüssen einander und begegnen Bewohnenden, Angehörigen und Gästen sehr wertschätzend. Ich habe mich sofort willkommen gefühlt.» Positiv überrascht hat sie zudem, wie sehr sich die Bewohnenden im Kirchfeld zuhause fühlen.
Co‑Stationsleitungen: Mehr Präsenz, mehr Gleichberechtigung
Seit Anfang Jahr arbeiten die Pflegeteams im Kirchfeld mit Co‑Stationsleitungen. Für Patricia Koller ist dieses Modell ein klarer Gewinn. Es ermögliche die Vereinbarkeit von Familie und Beruf auch in Führungsfunktionen – ein wichtiger Aspekt in einem Bereich mit hohem Frauenanteil. Für Teams, Bewohnende und Angehörige bedeute es zudem, dass von Montag bis Freitag stets eine Ansprechperson vor Ort sei. Zudem sind die Co-Leitungen gleichgestellt und verfügen über identische Kompetenzen.
Aktivierung als Schlüssel zu Lebensqualität
Die Pflege arbeitet eng mit dem Aktivitätenteam zusammen. Im Neubau wird die Aktivierung noch stärker in den Tagesablauf der Bewohnenden integriert. «Aktivitäten sind im Alter sehr wichtig. Sie fördert die Bewegung im Alltag, erhält die Selbständigkeit und steigert die Lebensqualität. Gleichzeitig entstehen bei Anlässen mehr Kontakte unter den Bewohnenden, was sehr wertvoll ist.» Der Eröffnung des Neubaus im Dezember 2026 sieht Patricia Koller denn auch mit grosser Vorfreude entgegen, denn er bringt weitere. Verbesserungen mit: Mehr Begegnungszonen im Gebäude und auf dem Areal, ein geschützter Gartenbereich für Menschen mit Demenz, eine Piazza und neue Möglichkeiten für Spaziergänge. Besuche werden unkomplizierter, weil keine Rücksicht mehr auf Mitbewohnende in Doppelzimmern nötig ist. Zudem sorgen kleinere, übersichtlichere Teams für klarere Zuständigkeiten.
Ein offener Ort für alle Generationen
Den Horwerinnen und Horwern möchte Patricia Koller mitgeben: «Das Kirchfeld ist ein offener Ort. Ob für einen spontanen oder einen geplanten Besuch – alle sind willkommen. Mit dem Kindergarten und der Kindertagesstätte begegnen sich hier bewusst Jung und Alt – eine wertvolle Vermischung von Generationen.»


